Rezepturverwaltung für die Gastronomie
Eine Rezepturverwaltung verknüpft jede Zutat eines Rezepts mit einem Rohstoff und dessen Einkaufspreis. Dadurch wird die Rechnung umkehrbar: Du siehst nicht nur, was ein Gericht kostet, sondern auch, welche Gerichte an einem Rohstoff hängen, wenn dessen Preis steigt.
Rezeptsammlung oder Rezepturverwaltung
Ein Rezept ablegen kann jedes Textprogramm. Der Unterschied liegt in der Verknüpfung zum Rohstoff und zu dessen Preis.
Erst damit lässt sich die Frage beantworten, die im Alltag zählt: Der Metzger meldet drei Franken mehr pro Kilo Rindshuft — welche Gerichte betrifft das, und was macht das mit der Marge? Ohne Verknüpfung müsste jemand jedes Rezept einzeln durchgehen.
Sechs Fragen für die Auswahl
1. Rechnet sie Gebinde automatisch auf die Rezepteinheit um? 2. Ist der Rüstverlust ein eigenes Feld statt ein Zuschlag im Kopf? 3. Kann ein Rohstoff mehrere Lieferanten mit unterschiedlichen Gebinden haben? 4. Fliesst die Zubereitungszeit in die Kalkulation ein? 5. Kennt sie die Schweizer MWST-Sätze von 8.1, 2.6 und 3.8 Prozent ab Werk? 6. Siehst du auf einen Blick, welche Rezepte an einem Rohstoff hängen?
Die letzte Frage ist die wichtigste. Sie trennt die Rezeptsammlung von der Rezepturverwaltung. Ausführlicher steht das in Rezepturverwaltung: Wenn ein Preis steigt.
Was die Verknüpfung sonst noch trägt
Hängt die Allergenangabe am Rohstoff statt am Gericht, kann sie nicht mehr auseinanderlaufen: Wechselt der Lieferant der Bouillon, ziehen alle Rezepte nach, die sie verwenden. Das übernimmt GastroAllergen auf denselben Daten.
Dasselbe gilt für die Einkaufspreise selbst: GastroExtraktor liest Lieferscheine aus und aktualisiert den Rohstoffpreis, ohne dass jemand abtippt.
Für wen sich der Aufwand lohnt
Ehrlich: Wer eine feste Karte mit acht Gerichten führt und die Preise seit Jahren kennt, kommt mit einer sauberen Tabelle weit.
Der Aufwand lohnt sich dort, wo etwas in Bewegung ist — Saisonkarten, wechselnde Lieferanten, Bankett- und Cateringgeschäft, oder eine Karte mit dreissig Positionen.
Häufige Fragen
Was kostet eine Rezepturverwaltung?
GastroCost kostet CHF 10 pro Monat oder CHF 110 pro Jahr, exklusive MWST, mit sieben Tagen Gratistest ohne Kreditkarte. Grosse internationale Systeme kosten ein Vielfaches und setzen meist mehrere Standorte voraus.
Kann ich bestehende Rezepte übernehmen?
Ja. Rezepte lassen sich als Foto oder PDF einlesen, GastroCost erkennt Zutaten und Mengen daraus. Abtippen ist nicht nötig.
Brauche ich ein bestimmtes Kassensystem?
Nein. Die Rezepturverwaltung arbeitet mit deinen Rezepten und Lieferantenpreisen, unabhängig von der Kasse. Keine Schnittstelle, kein Systemwechsel.
GastroCost — Gratis-Konto dauerhaft, Abo monatlich kündbar. CHF 10 pro Monat oder CHF 110 pro Jahr.
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Die grossen Systeme fangen bei fünf Standorten an. Wir fangen bei einem an.
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